Archive for August, 2020

19 August, 2020

6. Rennen zum Vereinscup

Eines unserer längsten Rennen der Saison stand heute am Programm. Die Runde durch das Stübingtal wird eigentlich immer sehr intensiv gefahren und so war es auch heute.
Nach der Abfahrt St. Oswald gab es bis nach Gratwein zwei Mannschaftszeitfahren, Johann Prietl führte das hintere Team aber wieder an die Spitze heran. Nach einer kurzen Verschnaufpause an der roten Ampel des Bahnübergangs war das gesamte Starterfeld wieder versammelt. Manchmal fragt man sich wirklich was es bringt vorher Tempo zu bolzen und dann mit etwas Pech an einer Ampel zu stehen.
Danach wurde das Rennen so richtig eröffnet und ziemlich offensiv gefahren, David Stein versuchte immer wieder mit intensiven Antritten das Feld zu sprengen und das gelang ihm schließlich und endlich auch.
Am Ende waren Markus Klampfl, Johann Prietl, Manfred Saubart-Gissing, Andreas Eberhard und David übrig und fuhren sich bis zur Kuppe Abraham einen angenehmen Vorsprung heraus. Hier musste dann aber auch David reißen lassen.
Am letzten Anstieg nach St. Bartholomä setzte sich, wie sollte es anders sein Markus Klampfl gegen die starke Konkurrenz durch. Dahinter folgte aber heuer zum ersten mal nicht Johann Prietl, sondern Manfred Saubart-Gissing der sich am Ende vor Andreas Eberhard durchsetzte.

Die Strecke kann man sich anhand der Strava Aufzeichnung unseres Siegers ansehen.
Strecke: Vereinsraum – St. Oswald – Gratwein – Stübing – Geistthal – Stallhofen – St. Bartholomä
Distanz: 55,5 km / Höhenmeter: 576 m

v. l. n. r. Manfred Saubart-Gissing (Rang 2), Markus Klampfl (Rang 1), Andreas Eberhard (Rang 2)
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17 August, 2020

Erik Kogler Gedenkfahrt

Das Lawinen Unglück im Mühlbachtal bei Niedernsill bei dem Erik Kogler ums Leben kam, ist inzwischen 20 Jahre her. Grund genug auch in diesem Jahr eine Gedenkfahrt zu veranstalten, in diesem Jahr ging es per Mountainbike nach Niedernsill.

Am ersten Tag führte uns die Strecke über die Hirschegger Alm zum Salzstieglhaus, hier wurde einmal ordentlich verpflegt. Danach ging es weiter über Judenburg und Scheifling nach Teufenbach, im dort ansässigen Schloßcafe gab es eine kurze Kaffeepause. Von dort führte uns der Weg weiter nach Schöder und Krakaudorf zum dortigen Badesee. Hannes Schmidbauer, Markus Klampfl und Manfred Saubart-Gissing ließen es sich nicht nehmen sich kurz zu erfrischen. Nach dem letzten Anstieg zum Prebersee gab es ein wohlverdientes erfrischendes Getränk auf der Ludlalm, damit war auch die rasante Abfahrt nach Tamsweg zum Tagesziel kein Problem mehr.
Route auf Strava

Am zweiten Tag ging es von Tamsweg in das wunderschöne Weißpriachtal und von dort hinauf zum Oberhüttensee, dort trafen wir auf die Strecke des Stoneman der uns weiter nach Obertauern führte. In Obertauern gab es endlich die erste wohlverdiente Rast um die leeren Energiespeicher wieder aufzufüllen. Am Anstieg zur Hödhütte verliesen wir den Stoneman wieder und fuhren weiter nach Flachauwinkl, von hier nahmen wir den letzten intensiven Anstieg zur Frauenalm in Angriff. Bevor wir die Abfahrt zum Tagesziel in Kleinarl in Angriff nahmen, durfte eine kurze Pause auf der Schüttalm nicht fehlen. Den dort zubereiteten Kaiserschmarn zu probieren kann man nur jedem ans Herz legen.
Am Abend durfte ein kurzer Ausflug zum Cafe Olympia natürlich nicht fehlen, dort bestaunten wir die Trophäen von Österreichs Jahrhundertsportlerin Annemarie Moser-Pröll.
Route auf Strava

Am dritten und letzten Tag am Fahrrad ging es quasi von Tal zu Tal.
Von Kleinarl ging es über den Höllensteinweg nach Großarl. In der Abfahrt hatten wir auch den ersten, aber zum Glück einen problemlosen defekt am Hinterrad von Gernot Saubart. Daraufhin schmeckte die Pausenverpflegung in Großarl natürlich um so besser. Nach der Stärkung ging es von Großarl über den Kreuzkogel nach Dorfgastein, in der Abfahrt hatte diesmal Nortbert Klampfl Pech und ebenfalls einen Hinterrad defekt. Nach der Mittagspause in Dorfgastein machten wir nochmals ordentlich Kilometer auf der Straße um nach Piesendorf zu kommen. Bei einem Badestop an der Salzach konnte eine einheimische Dame ihr Glück kaum fassen, als sie uns 8 Athleten im Wasser bestaunen durfte. Nachdem wir inzwischen die Strapazen doch ordentlich merkten kehrten wir nochmals in Piesendorf und in Niedernsill, diesmal natürlich das erste Mal auf ein Bier ein um zum Abschluss den Anstieg zu unserem Quartiert auf der Schaunbergalm in Angriff zu nehmen.
Dort verbrachten wir einen netten gemeinsamen Abend, bei dem aber auch im Memory bei so manchem der Wettkampf Geist geweckt wurde. Bevor wir unsere Schlafsäcke im kuscheligen Massenlager bezogen.
Route auf Strava

Am vierten Tag ging es zum auslockern an die Gedenkstelle.
Heuer war zum ersten Mal auch Luca dabei. Der seinen tollen Onkel Erik leider nie kennenlernen durfte. Nach dem Gedenken ging es retour zur Schaunbergalm und von dort mit dem Rad ins Tal. Von hier machten wir uns per Vereinsbus auf den Weg nach Hause.

Es war eine tolle Tour!