7. Erik Kogler Gedenkfahrt von 8. – 11. August 2010

Teilnehmer: August Birnstingl, Klaus Höller, Peter Jaritz, Christian Kogler, Franz Oswald, Erich Saubart, Gernot Saubart, Manfred Saubart-Gissing, Hannes Schmidbauer
Betreuer: Gisela Kogler, Johann Kogler

Tag 1: St. Bartholomä – Siernitz (Kärnten)
Ca. 155 Kilometer und 2830 Höhenmeter
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Um 6:00 Uhr Treffpunkt in St. Bartholomä beim Vereinsraum so wurde es vereinbart, endlich geht es wieder los, die Vorfreude war bereits groß - unser Saisonhighlight ist endlich da!
Wirklich los ging es aber erst gegen 6:30 Uhr. Die Strecke führte uns an diesem 1. Tag über Stallhofen nach Voitsberg, ab Köflach ging es das erste Mal bergauf auf den Packsattel. Das Tempo wurde recht moderat gewählt und der Packsattel lag auch bald hinter uns. In rasanter Abfahrt ging es weiter nach Bad St. Leonhard und hier ging es dann auch bereits zum zweiten Mal bergauf auf das Klippitztörl dieses Mal wurde es etwas steiler und auch schon richtig anstrengend. Aber schließlich und endlich kamen alle gut über den schwierigsten Anstieg des Tages. Unser Weg sollte uns weiterführen Richtung Guttaring dort waren wir bei der Familie Pirolt zum Essen geladen. Leider kam es in der Abfahrt zu einem schweren Sturz von Peter der auf ein Auto das bei einer Baustelle rasch abbremste Auffuhr, Gernot und Hannes konnten gerade noch ausweichen. Für Peter war die Fahrt hier leider vorbei und er musste eine Nacht im Friesacher Krankenhaus verbringen. Er hat den Unfall zum Glück sehr gut überstanden und ist auch schon wieder recht fit, sein Fahrrad erlitt leider einen Totalschaden. Hannes und Gernot durften noch ein paar Sonderkilometer zur Polizei in Hüttenberg zurücklegen wo sie eine Zeugenaussage machen mussten. Die anderen Teilnehmer unserer Tour fuhren inzwischen bereits voraus zur Familie Pirolt und genossen ein leckeres Mittagessen. Nach dem Essen ging es weiter durch das Gurktal bis nach Siernitz. Eigentlich wollten wir noch über Hochrindl bis nach Ebene Reichenau, aber das Wetter zwang uns an diesem Tag die Etappe etwas früher zu beenden. Dies stellte sich am nächsten Tag auch als eine sehr gute Entscheidung heraus. Wir übernachteten beim Bärenwirt ein uriger Gasthof in Siernitz, das Essen am Abend schmeckte ausgezeichnet und auch die Zimmer waren OK nach den Anstrengungen verbrachten wir alle eine ruhige und angenehme Nachtruhe.


Tag 2: Siernitz (Kärnten) – Döllach (Kärnten)
Ca. 175 Kilometer und 3360 Höhenmeter – Runde durch das Drautal
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An diesen Tag ging es erst um 7:45 Uhr los, rauf auf das Rad und es ging bereits bergauf hinauf nach Hochrindl sozusagen ein Gaberl zum Frühstück. Nach dem Anstieg ging es hinunter nach Ebene Reichenau und auch hier ging es gleich wieder bergauf in die wunderschönen Nockberge. Zwei lange Anstiege und man hat den Nationalpark durchquert wirklich ein schönes Gebiet auch der Verkehr hielt sich in Grenzen. Nach dem Mittagessen trennten wir uns in zwei Gruppen eine Gruppe durchquerte das Drautal und machte rast bei einer Schulkollegin von Manfred am Anstieg zum Iselsberg zu Kuchen, Wassermelone und kalten Getränken. Unsere Oldies durchquerten das Mölltal bis nach Döllach. Am Ende des Tages konnten wir alle stolz auf unsere Leistungen sein, es war ein sehr harter Tag mit vielen schönen Anstiegen. Vor allem der Beginn des Tages hatte es in sich und auf den letzten Kilometern konnte man dies auch ordentlich spüren. Im Hotel Post in Döllach stießen auch noch Andreas Erberhard und Mario Fragner zu uns, sie haben den Weg von zuhause nach Döllach an einem Tag absolviert. Im Hotel gab es wieder ein gutes gemeinsames Abendessen und danach noch ein paar Getränke im „Postkastl“.


Tag 3: Döllach (Kärnten) – Niedernsill (Salzburg)
Ca. 100 Kilometer und 2430 Höhenmeter – mit Franz Josefs Höhe und Edelweisspitze
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Um 8:00 Uhr machten wir uns auf den Weg von Döllach nach Heiligenblut, hier noch ein kurzer Fotostop und dann nichts wie los die Großglockner Hochalpenstraße wartet. Eigentlich wollten wir diesen Tag recht ruhig angehen jedoch gab es von Manfred, Mario und Andreas die tolle Idee auch die Franz Josefs Höhe zu befahren – DANKE nochmals. Also schlossen Hannes und Gernot sich den dreien an und wir befuhren auch die Straße zur Franz Josefs Höhe. 8 Kilometer mehr bergauf aber auch diesen Teil der Straße muss man einmal gesehen haben – so haben wir es uns zumindest eingeredet. Auf der Franz Josefs Höhe eine kurze Pause und dann zurück zum Kreisverkehr und rauf Richtung Hochtor. Zeitlich war es so ganz OK da wir mit den letzten die den normalen Weg zum Hochtor nahmen zugleich oben ankamen. Danach die kurze Abfahrt und wieder ein Anstieg zum Fuscher Törl und natürlich wollten wir an diesem Tag jeden Kilometer der Großglockner Hochalpenstraße ausnutzen und somit ging es auch noch hinauf zur Edelweisspitze. Dem höchsten Punkt der Straße auf 2571m. Toll wenn dies geschafft ist denn jetzt geht es wirklich nur mehr bergab, die Abfahrt war wirklich super aber auch ein gutes Gefühl wenn man unten ist der Verkehr auf der Hochalpenstraße ist schon extrem. Bei einem der ersten Gasthäuser hielten wir um uns zu stärken und dann ging es weiter bis nach Bruck hier trennten wir uns von Andreas und Mario, sie traten ab Schladming den Weg nach Hause mit dem Zug an. Wir fuhren noch recht locker den Radweg über Kaprun entlang nach Niedernsill wo wir beim Kehlbachwirt unser Ziel der diesjährigen Gedenkfahrt erreicht haben – immer wieder ein tolles Gefühl nach so vielen Kilometern am Rad.
Hier kamen noch Lorenz und Simone Ressler, Christoph und Matthias Herler und Tamara die Frau an der Seite unseres Präsidenten zu uns hinzu und wir liesen den Abend wie gewohnt gemütlich ausklingen.

Tag 4: Wanderung
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Am letzten Tag stand wie immer die Gedenkwanderung am Programm, zwei Taxi Busse brachten uns wie auch schon in den letzten Jahren zur Schaunbergalm und danach gingen wir den gewohnten ca. 2 stündigen Weg zu unserer Gedenkstelle auf ca. 2265m Seehöhe. An unserer Gedenkstelle fand Gustl wie immer die richtigen Worte und es war ein schönes Gedenken an unseren Erik der für immer in unseren Herzen bleibt!


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