13 August, 2013

Erik Kogler Gedenkfahrt

In diesem Jahr stand bereits die 10. Fahrt mit dem Rennrad von St. Bartholomä in das Salzburger Pinzgau am Programm.
Anlässlich des 10 jährigen Jubiläums unserer Gedenkfahrt sollte die Strecke etwas Besonderes sein.

Bereits im Winter wurde entschlossen am 1. Tag nach Triest ans Meer zu fahren (ca. 300km). Am Donnerstag um 5:00 Uhr ging es endlich los. Die Strecke führte über Preding – Gleinstätten – Wies – Eibiswald – Radlpass – Dravograd – Velenje – Trojane Pass – Laibach – Postojna nach Triest direkt ans Meer. Nachdem diese Aufgabe erledigt war mussten  noch einige spektakuläre Kilometer und Höhenmeter zum Hotel nach Banne bei Triest zurückgelegt werden.

Am Freitag dem 2. Tag war Banne unser Ausgangspunkt, an diesem Tag standen nur ca. 200km am Programm. Doch um Kilometer sollte es an diesem Tag auch nicht gehen. Das Ziel war klar definiert, einen der schwierigsten Alpen Pässe den Monte Zoncolan nach einer Anfahrt über Monfalcone – Manzano – Nimis – Gemona – Tolmezzo (ca. 150km) zu „überleben“. Dieser Pass ist bekannt vom Giro d’Italia und auch von Profis gefürchtet. Auf der von uns ausgewählten Westauffahrt aus Ovaro sind auf 10,5km 1190hm zu absolvieren. Die Durchschnittssteigung liegt somit bei 11,5%, wobei jedoch Spitzenwerte von bis zu 22% erreicht werden!
Nach erfolgreicher Überquerung der Passhöhe ging es über den Plöckenpass retour nach Österrreich, von dort ging es zum Hotel in Kötschach-Mauthen nur noch bergab.

Am 3. Tag stand ausrollen auf dem Programm (ca. 125km), von Kötschach-Mauthen ging es über Gailbergsattel – Lienz – Iselsberg – Winklern nach Heiligenblut. Ab hier galt es noch die letzte Bergwertung am Großglockner zu bezwingen, nachdem auch das geschafft war ging es über Bruck – Kaprun nach Piesendorf zu unserer Pension.

Zum Abschluss der Gedenktour wurden am Sonntag dem 11. August (Eriks Geburtstag) die Wanderschuhe angeschnallt. Die gemeinsame Wanderung führte zur Unglücksstelle im Mühlbachtal bei Niedernsill.
An unserer Gedenkstelle fand diesmal Manfred Saubart-Gissing einige passende Worte und es wurde ein Gemeinsames Vater Unser gebetet.
Jeder dachte in diesen Minuten wohl an die schönen Momente die er mit Erik gemeinsam erlebt hat.

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